Diese Woche ist nicht viel passiert, dafür gibt es aber wieder ein paar mehr Informationen. Nächste Woche wird es auch wieder einen persönlichen Erfahrungsbericht geben, da Donnerstag Thanksgiving ist.
Am nächsten Montag eurer Zeit wird es auch eine kleine Überraschung geben! Vorbeigucken lohnt sich!
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Da es bald wieder bevorsteht, werde ich heute mal ein bisschen was zum ersten Tag im Kongress (Senat & Repräsentantenhaus) schreiben. Die Legislaturperiode beginnt immer am 3. Januar eines ungeraden Jahres und dauert zwei Jahre, wobei das Repräsentantenhaus immer komplett neu gewählt wird und der Senat nur zu einem Drittel, weshalb der erste Tag in beiden Häusern unterschiedlich abläuft.
Repräsentantenhaus: Bei einer Wiederwahl eines Repräsentanten wird der Sitz nicht mit übernommen, sondern wieder vergeben. Die Demokraten sitzen auf linken, die Republikaner auf der rechten Seite. Der Vorsteher der vorhergehenden Wahlperiode ist für den ersten Tag verantwortlich; als Erstes liest er die komplette Namensliste, um zu prüfen, ob alle da sind (alle 435 Namen). Danach wird der Speaker of the House gewählt, der vereidigt wird und dann alle anderen vereidigt. Zum Schluss werden noch alle anderen Position gewählt, die Regeln der Wahlperiode abgestimmt etc. Diese ganze Prozedur dauert durchaus 15 Stunden oder mehr.
Senat: Da nur ein Drittel der Senatoren wiedergewählt wird, ist der Senat ein beständiger Körper und wird nicht neu organisiert, wodurch der erste Tag einer Legislaturperiode kurz und routiniert abläuft.
Ende Januar gibt dann der Präsident die „State of the Union Adress“ vor dem gesamten Kongress.
Hier sind auch noch mal die Mächte, die der Kongress hat:
Die ausgedrückten Mächte (Artikel I, Absatz 8 der US-Verfassung):
- Steuern bestimmen (Klausel 1)
- Kredit aufnehmen (Klausel 2)
- Handel regulieren (Klausel 3)
- Einbürgerungs- und Insolvenzgesetze erlassen (Klausel 4)
- Geld herstellen (Klausel 5)
- Ausländische Beziehungen und Krieg erklären (Klauseln 10 – 16)
Implizierte Mächte (Artikel I, Absatz 8, Klausel 18, oft auch „elastische Klausel“ genannt):
- Mit dieser Klausel wird vieles begründet
Die nicht-legislativen Mächte:
- Änderung der Verfassung
- Wahl des Präsidenten, falls kein Kandidat die 270 nötigen Stimmen erhält
- Anklage gegen den Präsidenten
- Das Repräsentantenhaus klagt an (Mehrheitswahl)
- Der Senat richtet (2/3-Mehrheit)
- Exekutiv-Mächte
- Der Senat muss Präsidenten anerkennen
- Der Senat muss formelle Staatsverträge anerkennen
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Fotos von den Hubers und mir gibt es bis jetzt leider noch nicht, da es wirklich schwer ist, eine Zeit zu finden, wenn alle da und in einem fototauglichen Zustand sind. Ich werde aber auf jeden Fall welche machen, versprochen!
Und vergesst nicht, Montag hier vorbeizugucken!
Woche 16/44














